|
Editorial Dirk Eicken Moin So lautet in Norddeutschland der Zuruf zur Begrüßung. Moin, kurz und knapp, das Leben ist viel zu kurz, kommen wir gleich zur Sache. Was soll man auch groß sagen zwischen Tü
|
So lautet in Norddeutschland der Zuruf zur Begrüßung. Moin, kurz und knapp, das Leben ist viel zu kurz, kommen wir gleich zur Sache. Was soll man auch groß sagen zwischen Tür und Angel, zwischen Moin und Sache. Also geschenkt. Fertig. Los. Hier unsere Pläne fürs nächste Jahr:
|
|
hier trocknen Rettich und Zucchini
|
Simplicity goes on!Der Weg der radikalen Einfachheit geht weiter. Ihr dürft gespannt sein, was Euch da noch alles blühen wird. Ein paar Dinge haben wir bereits zwischen den Jahren getestet. So viel darf schon verraten werden: wir verlangen einiges von Euch. Lauwarmer Reisbrei, getrockneter harter Rettich, saisonaler Gemüsefetischismus, milch- und zuckerloses Eiscreme. Auf den ersten Blick fehlt eine ganze Menge… auf den zweiten, da sind wir uns ziemlich sicher, ist es sensationell. Ihr dürft unser Selbstlob gerne überprüfen. In den Weihnachtsferien haben wir Kan Dsang (Sojasauce) und Deon Dsang (fermentierte Sojabohnenpaste) angesetzt, also die Basisprodukte der koreanischen Küche. Sie reifen jetzt, damit wir rechtzeitig Nachschub haben. Mit dem fermentierten Reis und den fermentierten Sojabohnen wurde dann noch weiter experimentiert und, siehe oben, unter anderem ein Eiscreme ohne Zucker entwickelt. Auch ein alkoholfreies Getränk ist entstanden, das ähnlich aussieht wie Milch, aber ganz anders schmeckt.
|
|
Wir wollen die Genussabende wieder mit außergewöhnlichen Events krönen. Zwei Events stehen bereits fest und werden im nächsten Newsletter etwas ausführlicher vorgestellt:
|
|
17. Februar: koreanisches Neujahrsessen reservieren hier
|
|
22. Februar: Gourmetfestival mit dem Winzer Stephan Krämer buchen hier
|
|
Danach steht ganz oben auf unserer Liste ein Event zur Tempelküche. Schon lange beschäftigt Jinok die Idee, einmal ein Menü in Anlehnung an die Tempelgerichte vorzustellen. Ursprünglich entstanden aus bitterer Armut in dem Bestreben, eine vollwertige Ernährung zu ermöglichen, ist sie geleitet von enger Naturverbundenheit und einer spirituellen Welterfahrung. Wir können bei Jinok gewiss sein, dass diese Tempelküche ziemlich anders aussehen wird als traditionelle Veranstaltungen zu diesem Thema, auch die Gerichte werden eigenständig sein, aber ganz den Geist der Kontemplation, der Bescheidenheit und Konzentration auf das Wesentliche atmen.
|
|
Einen weiteren Winzer oder eine Winzerin möchte wir in diesem Jahr ebenfalls einladen, um diese wunderbare Brücke zwischen Korea und Europa kontinuierlich weiterzuspinnen, wieder mit vielen Hintergrundinformationen und mit viel Freude am Gaumen. Denn was uns sehr am Herzen liegt: es gibt "da draußen" Menschen, die bereits erfolgreich Konsequenzen gezogen haben und mit ihrer positiven Energie Leuchttürme markieren. Um sie herum branden die Stürme der Klimaveränderung. Zweifel oder Resignation, Angst oder Gegenwind sind nicht ihre Kategorien. Das ist sehr inspirierend, man läuft danach anders durchs Leben - das möchten wir gerne mit Euch teilen.
|
Workshops for allIn diesem Jahr wollen wir die Anzahl an Workshops erhöhen. Neben den beiden, die schon Tradition geworden sind, Zangazi und Kimchi, in denen wir auch dieses Jahr neue Aspekte vorstellen werden, soll es ein paar weitere Workshops geben. "Kochen mit Seaweed" soll einer heißen, nach unserer schönen Veranstaltung im Herbst mit Antje de Vries wollen wir zeigen, wie einfach und geschmackvoll man auch zuhause mit Seaweed kochen kann. Einfach ist auch das Stichwort für einen Workshop, in dem Jinok eine ich nenne es mal "NaNum-Alltagsküche" vorstellt: machbar für jeden, nicht zeitintensiv und dabei ungemein wohltuend für den Körper. Wann genau die Workshops stattfinden, steht noch nicht fest. Auch noch ein paar weitere Themen stehen auf der Liste, sind aber noch nicht spruchreif. "fine dining meets homecooking" könnte als Leitmotiv über allen Workshops stehen. Für uns gehören beide zusammen. Zuhause muss es praktisch und unkompliziert in die Alltagsroutinen zu integrieren sein, und dabei trotzdem gut, gesund, wohltuend und bezahlbar. Im Restaurant soll geforscht werden, neue Gerichte kreiert und ein ganzheitlicher Blick geschaffen werden. Und bei alledem natürlich ein intensives Erlebnis entstehen, das auch etwas mehr kosten darf als die Alltagsgerichte. Neue Eindrücke, unvergessliche Momente und jede Menge Anregungen stehen auf dem Speisezettel.
|
|
|
die Seelenfütterinnen: Noh-Young, Dirk, Jinok, Ramon, Heon, Judith, Jihyun
|
|
|
Am 3. Januar wurde eine neue Folge aufgenommen und wie immer freuen wir uns auf Rückmeldungen. Titel: Mehr Emotionen wagen! Das Thema lautet: Nachhaltigkeit. Viel Spaß beim Hören.
|
|
|
|
|
|
Lunch in einem Landgasthaus in Südkorea
|
bab mogo ssoWer schon einmal in Südkorea war, weiß, dass ihm statt eines Moin zur Begrüßung eine ebenso knappe wie unmissverständliche Frage gestellt wird: bab mogo sso? Hast du schon gegessen? Wobei, das muss für den Reisenden aus Europa noch erklärt werden, in der Frage eigentlich schon die einzige akzeptierte Antwort mitgeliefert wird: Natürlich nein! Als Erstes lasst uns essen, danach können wir sprechen.
|
|
Buddhistische Tempelanlage: Sprecht eure Wünsche aus!
|
Ein frohes neues Jahr!Herzliche Grüße aus dem NaNum
|
ab 7. Januar sind wir wieder da :)
|
|
|
|