KochschuleAn den Quellen der Haute Cuisine, im herrlichen Frankreich, ist die Liebe zum Essengehen riesengroß. Man stolpert bereits beim Planen über ausgebuchte Reservierungsseiten. Abends dann begrüßen einen brechend volle Restaurants. In Berlin, sage ich mal … ist es ein bisschen anders. Von Frankreich ausgehen begann die Haute Cuisine ihren Siegeszug um die Welt. Die französische Bevölkerung investiert gerne in ein Restauranterlebnis und in eine Lebenskultur, die sich damit überhaupt erst entwickeln kann. Denn Investment bedeutet: das Fine Dining kassiert nicht einfach höhere Preise, Fine Dining schafft eine Kultur der Wertschätzung.
Wer ist denn schon glücklich, wenn bloß seine Triebe befriedigt werden?! Wir Menschen erwarten viel mehr vom Leben: wir wollen erfahren und erspüren, wo wir stehen, was uns ausmacht, wie wir auf das Leben blicken und was uns existentiell berührt. Wir suchen Momente der Dankbarkeit, der Güte, der Liebe und Geborgenheit. Was gibt es Schöneres als eine Mahlzeit, die solche Momente schenkt? Klar, das ist eine große Verantwortung. Die Tage, an denen unser Restaurant nicht geöffnet ist, widmen wir der Forschung, dem Experimentieren und der Pflege unserer Fermentationen. Davon profitiert sowohl das feine Menü im Restaurant als auch die Alltagsküche. Sie, die Küche zuhause, ist uns eine Herzensangelegenheit. Sie soll von den Erfahrungen im Restaurant profitieren, soll gesund und schadstofffrei, ausgewogen, spannend und schmackhaft sein, und vor allem auch unkompliziert.
Begonnen hatten wir vor einigen Jahren mit Workshops zur Fermentation und zur Kimchizubereitung. Dieses Jahr wollen wir den nächsten Schritt gehen. Der Plan ist, in lockerer Folge eine kleine Kochschule zu etablieren. Mitten in Berlin bekommt also die koreanische feine NaNum-Küche eine
Jedermann (m/d/w) CookingClass.
|