Seollal - 17. Februar Wir laden ein zu Seollal, dem Neujahrstag im Mondkalender. Am 17. Februar beginnt das Jahr des Feuerpferds. Dazu servieren wir das koreanische Neujahrsdinner. Seollal ist einer d
NaNum Berlin

Seollal - 17. Februar

Wir laden ein zu Seollal, dem Neujahrstag im Mondkalender. Am 17. Februar beginnt das Jahr des Feuerpferds. Dazu servieren wir das koreanische Neujahrsdinner.

Seollal ist einer der wichtigsten Feiertage in Korea. An diesem Tag werden in jeder Familie die verstorbenen Vorfahren zeremoniell begrüßt. Sie werden eingeladen, am gemeinsamen Neujahrsessen teilzunehmen. Dazu bereitet man den Verstorbenen an der Tafel ebenfalls Plätze vor und deckt für sie in vorgeschriebener Anordnung und mit speziellem Geschirr und Besteck ihre Plätze ein. Anschließend werden die Fenster geöffnet, damit sie eintreten und sich an die gedeckte Tafel setzen können. Es wird aufgetischt, serviert und man lässt die Verstorbenen teilhaben am Gastmahl.

So wird das Neujahrsfest Seollal in Korea zu einer Ortsbestimmung von Zeit und Raum und zu einer Reflektion über die existenziellen Zusammenhänge. Man vollzieht das Ritual und lebt mit der Gewißheit: wir Jetzigen sind nicht allein, wir Endlichen niemals weg. Vorgeborene und Nachgeborene sitzen ein Leben lang beisammen.

Neujahrs-Dinner


Dienstag 17. Februar
19 Uhr
3 Gänge mit Weinbegleitung
70 Euro

Dieses Ritual machen wir nicht. Aber einmal im Jahr gibt es das traditionelle Neujahrsessen mit Reiskuchen und koreanischen Maultaschen. Jinok hat den Suppenfond vollkommen neu auf veganer Basis entwickelt und möchte zeigen, wie hinreißend schmackhaft auch ein fleischloser Fond sein kann. Die Maultaschen selbst sind wahlweise mit einer veganen Füllung oder einer aus Garnelen. Dazu verschiedene Pancakes und zum Abschluss der heißgeliebte Sesamkäsekuchen, auch er nur einmal im Jahr.

Naja, und vielleicht schauen uns die Vorfahren dabei über die Schulter, tippen uns kurz an, mit breitem Grinsen, beim Schlürfen dieser herrlichen Suppe.

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Der Termin rückt näher:

Grandtour de Corée


Wir fahren mit Euch einmal quer durch Südkorea und halten an am schlammigen Feldesrand der Reisbauern, an ihren grünen Hügeln der Vorfahren und den zahlreichen Ongi Töpfen im Innenhof. Weiter gehts zu einem anderen Hof, dem höfischen der Adligen, der ehemaligen Oberschicht mit ihren Gelehrten und den Forschungen zu Yin und Yang, dem Essen in geistiger Harmonie. Von dort zieht es uns wie viele der ehemaligen Hofköche und Köchinnen hin zu den Tempeln, zur buddhistischen Askese und Läuterung, einem vorgelebten Willenlos im Einklang mit der Natur. Schließlich kehren wir zurück in die Stadt, zum städtischen Lärm und Geschrei, das schnelle Erleben, populäres Fastfood. Am Ende landen wir im Laboratorium des Fine Dining und wagen einen Blick in die Zukunft. Weit sind wir an diesem Abend gereist, sind wir danach klüger? Vielleicht.

Vielleicht auch (nur) angenehm beseelt.

Begleitet werden wir auf unserer Reise von Grandseigneur Krämer. Krämer, der Stephan, ist ein ganz Großer seines Faches. Obwohl er doch (nur) Landwirt ist, Herr über sorgsam biologisch bewirtschaftete Äcker. Weil ihm das nicht genug ist, wurde er einer, ja der fränkische Ausnahmewinzer. Der, der alles anders macht, der so tief in die Materie eingestiegen ist, dass er in chemischen Rätseln zu uns sprechen kann, in magischen Quadraten eine vollkommen zauberhafte Welt der allerklarsten, allerreinsten Weine einzuschenken vermag. Ein Begleiter, der uns erdet an jedem Aufenthaltsort der Reise.

Die Rede ist vom Gourmetfestival eat!berlin:

eat!berlin
Jinok & die Kunst des Fermentierens


22. Februar 19 Uhr

8 Gänge

mit Weinbegleitung

(Stephan Krämer ist anwesend)

199 Euro

 B U C H E N 

Das Leben ist viel zu schön,
viel zu kostbar und zu kurz
um Dinge auf Morgen zu verschieben!

Herzliche Grüße
aus dem NaNum

 MENÜKARTE 
 RESERVIEREN IM NANUM 

Der beliebte Gastro-Podcast von Clemens Hofmann hat eine Folge mit Jinok aufgenommen. Wer Lust hat reinzuhören, hier der Link.

 
Gewerbefläche Lindenstr. 90

Ein heißer Hinweis in uneigener Sache


Ein Gruppe von Nachbarn aus dem NaNum-Haus vermietet die Gewerbefläche an der Spitze des Gebäudes. Diese Vermietungsinitiative ist in der gemeinsamen Bauphase entstanden: man hat diese Fläche als Gruppe erworben, damit dort nicht eine der üblichen kommerziellen Ladenketten Einzug hält, sondern sinnvolle Projekte einen Platz finden.

Wunderschöne Räume mit Rundumblick, mit Zugang zum Platz und von Weitem schon zu sehen. Es ist wirklich eine einmalige Chance für ein tolle Location. Schaut mal rein über den Link und überlegt, wer da gut reinpassen würde. Vielleicht kennt Ihr jemanden, den Ihr darauf aufmerksam machen wollt.

P.S. Und wir würden uns natürlich über nette Nachbarn freuen :)

NaNum, Lindenstraße 90, 10969 Berlin, Deutschland

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