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NaNum Garten Editorial Dirk Eicken Zwischen den Jahren Ein guter Freund nannte die Zeit zwischen den Jahren das ruhende Auge inmitten des Orkans. Es ist auch die Zeit zwischen zweierlei Freuden: einer
Zwischen den JahrenEin guter Freund nannte die Zeit zwischen den Jahren das ruhende Auge inmitten des Orkans. Es ist auch die Zeit zwischen zweierlei Freuden: einer besinnlichen und einer sehr ausgelassenen, zumindest dort, wo Christentum und Sonnenkalender den Ton angeben. Nach dem Fest der Liebe und vor Beginn eines neuen Jahres … bleibt eine Zeitspanne, in der das Auge sich mit allen guten Vorsätzen ein Bild von der Lage machen will. Die Dinge ein bisschen geradebiegt. Am besten so, dass sie im neuen Jahr hübsch gerade bleiben. Am allerbesten, wenn sie sogar nachhaltig so bleiben. Was für ein schönes Bild! Im Auge des Orkans werden einige Dinge nachhaltig geradegebogen.
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Februar: eat!berlin 2025 mit Weingut Kai Schätzel
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Nachhaltigkeit ist das Thema, das wir zwischen den Jahren in einer neuen Podcastfolge besprechen wollen. Puh, ja, zugegeben, ein dickes Brett. Gut, dass es in aller Munde ist, blöd, wenn mans nicht mehr hören mag und ausspuckt. Nervig, dass es so schulmeisterlich daherkommt - zwischen all den realen Zwängen, von denen es nichts wissen will. Gleichwohl gemahnt das Thema immer wieder, wie konkret die Sachlage ist. Zum Beispiel, dass die Böden laut UN nur noch maximal 60 Ernten hergeben (Stand 2015), also 50 Ernten Stand heute. Die heute 30-Jährigen werden das noch erleben. Nunja, im Podcast werden wir also zwischen dicken Brettern, nervenden Geschmack im Mund, zwischen realen Zwängen und konkreten Zuständen hinundher stolpern, aber hoffentlich nicht nur jammern und fordern. Denn eigentlich, ja eigentlich ist das Thema super spannend und macht richtig gute Laune.
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By the way: da es auch bei uns nicht nur um Kochtöpfe geht, sondern im Hintergrund einiges zu regeln gilt, hier mal ein kleiner Einblick. Unsere Küche hat keinen Gasanschluss sondern nur Strom, das funktioniert wunderbar, und weil wir es schon jahrelang privat so praktizieren, haben wir von Anfang an auf Ökostrom gesetzt. Naturstrom ist unser Anbieter, einer von wenigen, die nicht parallel auch Atom- oder fossilen Strom vermarkten.
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April / Oktober: Workshop zu Zangazi Fermentationen + Workshop zu Kimchi Variationen
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Seit Mai hat das NaNum ein eigenes Lastenrad, mit dem ganz viele der wöchentlichen Besorgungen gemacht werden, umweltschonend, am Stau vorbei, gesund, und macht Megabock. Leider benötigen wir trotzdem ein kleines Auto, im Januar wird endlich unsere erste Elektrokarre eingeweiht. Da sich Deutschland mit kleinen Wagen schwer tut, ist es ein koreanisches Auto. Passt ja.
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Juli: 7-jähriges Jubiläum
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September: Start des Podcasts “essen&sein” mit Carolin Gennburg
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Noch so eine Entscheidung, man hört sie im Gastraum, aber weiß als Gast davon nichts: wir sind umgestiegen von Spotify auf Deezer, von der mehr als fragwürdigen Umgehung, Musiker angemessen zu vergüten, hin zu einem fairen und transparenten Vergütungsystem künstlerischer Leistungen. Auch im IT-Bereich tut sich was. Zum Beispiel haben wir uns komplett von Paypal verabschiedet. Ja, die Firmenphilosophie des Gründers Peter Thiel macht uns Angst. Und es gibt ja beinahe in allen Online-Shops alternative Bezahlmethoden. Für nächstes Jahr hoffen wir auf das europa-einheitliche Wero-System.
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Oktober: Event mit Antje de Vries Seaweed und die Zukunft der Meere
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Apropos Europa. Unsere Email-Accounts ändern sich. Grund: wir haben Google verlassen und loggen uns jetzt in eine europäische Wolke ein. Die Daten bleiben in Europa, werden nicht verwertet oder mißbraucht von den US-Big-Brothers und deren KI-Programmen. Unsere Wahl fiel auf Mailbox.org, im Umfang genauso mächtig wie Google: Email, Kalender, Speicherplatz, Chat, Meet sowie Text- und Tabellenprogramm. Super klar aufgebaut, kann ich nur empfehlen, kann man sich mal anschauen. Die Google-Suche, neuerdings mit KI-Antworten ohne Quellenangabe, wurde ebenfalls ersetzt. Ecosia zum Beispiel, funktioniert auch, und es gibt ja Wikipedia, tausend Dank an alle Wikipedianerinnen!
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November: Radicchio-Führung auf Hof Apfeltraum und Levenhof. Jinok, Vasim Otto und Botanico präsentierten Rezepte für Bittersalate
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November: Event mit Haru Project traditioneller koreanischer Reiswein
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Damit sind wir im privaten und betrieblichen Wirken noch immer weit entfernt von 100% nachhaltig. Erstaunlich, auf wie vielen Feldern man seine Gewohnheiten hinterfragen kann, aber wir gehen die Sache entspannt und wenig fundamentalistisch an. Step by step nehmen wir uns einen Bereich vor. Jedes Mal muss man neu lernen, recherchieren, vergleichen, Dinge umstellen, sich umgewöhnen. Wir sehen es wie eine Challenge. Mit kompetitiven Geist gegen die eigene Trägheit. Naja, und im Alter 70 plusminus hält es hoffentlich die Gehirnmuskulatur noch ein paar Jahrzehnte einigermaßen fit :)
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Eunji + Sanghyun von Haru Project
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Euch allen eine schöne Zeit zwischen den Jahren!
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geöffnet wieder ab 7. Januar
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